
Für die neue, von Fiat und der FIA gemeinsam entwickelte Rallye-Serie „Super-2000" die ziemlich strikte, geldsparende Regeln vorschreibt, hat Peugeot jetzt den 207 Super 2000 entwickelt. Anders als mit dem von 2000 bis 2002 jeweils weltmeisterlichen 206 WRC wird der 207 nicht von Peugeot selbst eingesetzt, sondern ist dafür entwickelt, dass er von Privatteams und lokalen Peugeot-Filialen kostengünstig und trotzdem konkurrenzfähig genutzt werden kann.
In der gleichen Kategorie wird natürlich auch Fiat mit dem Grande Punto Super 2000 teilnehmen. Als weitere Kandidaten werden Citroen, Renault mit einem Dacia Logan und Lada gehandelt. Da die Super 2000-Autos deutlich günstiger sind als die WRC-Modelle wird damit gerechnet, dass sich bald auch andere Hersteller hier versuchen werden.
Das Reglement sieht vor, dass das Auto einen Hubraum von 2000 cm³ nicht überschreitet und einen Saugmotor und Allrad hat. Die Gruppe Super 2000 ist zwischen den großen WRC-Modellen und den recht ähnlichen Gruppe-N-Fahrzeugen angesiedelt, gegen die zumindest der Grande Punto dieses Jahr auch schon fährt.