Vor nicht allzu langer Zeit hatte VW mit dem selbstfahrenden Touareg namens "Stanley" das Roboterrennen "Grand Challenge" in den USA gewinnen können - jetzt kommt der kleine Bruder namens "Golf GTI 53 plus 1."
Der Name „53 plus 1" ist eine Referenz an Herbie, den Käfer, der in den Filmen, die seinen Namen tragen, ja durchaus auch autonom ist - allerdings ganz anders als der neue GTI. Der wurde ursprünglich zu Tests entwickelt und ist in der Lage, einen beliebigen Kurs mit GTI-typischen Fahrleistungen zu durchfahren. Dazu muss er diesen allerdings zuerst in der vergleichsweise behäbigen Art und Weise wie Stanley durch die Wüste fuhr, fahren und damit auch kennen lernen.
VW hat es geschafft, beinahe die gesamte Technik, die noch vor kurzem den gesamten Kofferraum eines Touareg ausgefüllt hat und große Sensorenarrays auf dem Dach erfordert hat, so zu schrumpfen, dass sie von außen nicht mehr zu sehen sind.
Und um die Technik des „53 plus 1" zu demonstrieren, hatte man Journalisten nach Wolfsburg geladen, die auch unter Mithilfe von Pylonen neue Strecken zusammenstellen durften, um die Lernfähigkeit des neuen Autos zu erleben.
Ich denke ja, dass es noch ein bißchen dauern wird, bis sich diese Technik bis auf die Straßen verbreiten wird, in manchen Fällen wäre es vermutlich gar nicht so dumm. Erst gestern wieder hatte ich die Freude, dass vor mir ein Automobilist meinte, bei jedem entgegenkommenden Auto von den erlaubten 70 Stundenkilometern auf 30 abzubremsen - und dafür braucht man kein hochentwickletes Menschengehirn, das kann auch ein vergleichsweise dummer Computer.