July 2006 Archives

Pure Motorsportbegeisterung

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In der Formel 1? Oder bei der DTM? Wo findet sich die pure Motorsportbegeisterung? Ganz woanders: in der Schweiz.

Die Rundstreckenrennen haben sie 1955 verboten, unsere Nachbarn im Süden. Trotzdem - oder gerade deswegen - blüht eine starke Motorsportgemeinde im Alpenland. Und die machen das, was man in der Schweiz am Sinnvollsten macht: sie fahren den Berg hoch. Letztes Wochenende war das in Anzere, demnächst in Les Rangiers. Und wie sieht das aus? Bruno Ianniello zeigt mit seinem Lancia Delta, was das bedeutet:

Volvo C30

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Volvos erneuter Vorstoß in die Golfklasse gefällt.

Volvo C30

Mehr als 10 Jahre sind es jetzt, seit Volvo mit dem 480 ein Auto auf dem Markt hatte, das echte Designakzente in der Kompaktklasse gesetzt hat. Damals mit der sehr untypischen spitzen Schnauze, den Klappscheinwerfern, Motoren von Renault und dem Ziel, junge, urbane Menschen anzusprechen.

Dieses Ziel hat Volvo mit dem neuen C30, der in diesem Herbst in Paris zum ersten Mal nicht nur auf Photos zu sehen sein wird, vor. Der C30 ist sehr kompakt, wirkt auf den aktuell veröffentlichten Bildern sehr sportlich und hat auch eine ganz klar definierte Zielgruppe: Junge Singles oder Paare in urbanen Umgebungen. Vielleicht sollte ich schonmal mit meinem Bankberater reden...

So oder so führt der C30 die Tradition des 480 fort - es gibt vier einzelne Sitze, ein sehr großes Rückfenster hinten, wie man es sogar noch viel früher in der Geschichte von Volvo beim 1800 „Schneewittchensarg" finden kann und auch die Motorisierung soll vom Feinsten sein. Diesmal bedient man sich allerdings der Motorenpalette des eigenen Hauses.

Quelle: Autoblog.com

Tiguan

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Kaum aus dem Kurzurlaub zurück entdeckte ich in meinem Feedreader die etwas seltsame Nachricht, dass der neue Golf-SUV auf den Kunstnamen Tiguan hören soll. Eine Mischung aus Tiger und Leguan. Dazu fällt mir ja nur herzlich wenig ein, außer: meine Güte, wer kommt denn auf eine so dumme Idee?

Die Antwort ist relativ schnell zu finden: VW und die Perversion einer Schwarmintelligenz - eine Abstimmung von AutoBild-Lesern. VW hatte fünf Namen vorgegeben - Tiguan, Nanuk, Namib, Rockton und Samun. Und wenn man diese fünf Namen liest, dann sitzt man erstmal mit wirklich großen Augen davor, denn wirklich stimmig scheint keiner zu sein. Gab es denn nicht noch einen Ballsport oder einen Wüstenwind, den man benutzen konnte? Wie wäre es denn mit Golf Country? Da hatte man doch schonmal einen kleinen, wirklich netten und gerade in bergigen Regionen auch beliebten Geländegolf. Aber eigentlich hat man bei VW die Schiene der nachvollziehbaren Namen ja bereits mit Sharan, Touareg, Phaeton und Eos verlassen und schlingert nun mit dem Tiguan komplett in eine Welt, in der man die Namen auch aus dem Herr der Ringe oder dem Necronomicon entnehmen könnte.

Kleiner Einschub: Was man dabei nicht vergessen darf: solche Dinge passieren in dem Jahr, in dem sich die Lieferung der Käfers an die Händler zum 60ten Male jährt.

Da wohl mit dem Tiguan aber noch nicht Schaden genug angerichtet ist, plant man bei VW die ja auch äußerst erfolgreiche R-Klasse von Mercedes mit einem Konkurrenten zu versorgen und zwischen Passat und Phaeton noch einen Station genannten Großgeländekombivan auf den Markt zu drücken.

Eigentlich könnte man ja eher dem Sharan mal eine neue Generation gönnen, aber vielleicht läuft der ja auch so gut genug.

Im Transit

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Der Transit ist ein beliebter und bekannter Lieferwagen. Aber dass er sich auch auf der Rennstrecke hervorragend macht, war mir bis heute morgen nicht bekannt.

Eigentlich müsste jeder den Ford Transit kennen. Den Transporter, der die Fahrzeuggröße zwischen VW Bus und Kleinlaster definiert hat und den besonders unsere anatolischen Freunde fest in ihr Herz geschlossen haben. Ein Fahrzeug, ohne den es vermutlich keinen Fiat Ducato, keinen Mercedes Sprinter und keinen VW LT geben würde.

Was aber vielleicht nicht jeder weiß und was ich auch erst heute morgen dank wirres.net und den Briten von TopGear herausgefunden habe: es ist prinzipiell möglich mit einem serienmäßigen Ford Transit auf der Norschleife des Nürburgrings auf etwas unter 11 Minuten zu kommen.

Nissan Murano GT-C

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Auf der Automesse in London zeigt der lokale Nissan-Importeur, was sich aus dem futuristischen Murano alles machen lässt.

Nissan Murano GT-C

Weiße Raumkapsel

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Bislang gab es den sehr futuristisch gestylten Civic als Fünftürer. Das wird sich mit der Messe in London nächste Woche ändern.

Honda Civic Type-R

GTI war gestern

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Kaum hat sich die Welt in den Polo GTI verliebt, wird er auch schon wieder deklassiert. VW bringt nämlich den Polo Cup Edition.

VW Polo Cup Edition

Das Goodwood Festival of Speed

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Wenn es ein Motorsportereignis gibt, das man als "verrückt" bezeichnen könnte, dann ist es das Goodwood Festival of Speed - ein Bergrennen mit Autos wirklich aller Klassen in einem Adelspark.

1936 hatte der neunte Duke von Richmond die gute Idee, auf seinem Anwesen ein Autorennen zu veranstalten und seinen Enkel hat das so sehr fasziniert, dass er nun schon seit 1993 auf eben diesem Anwesen ein Festival of Speed veranstaltet. Aber das ist nicht irgendein Bergrennen, nein es muss schon die Oberklasse der Motorsportwelt sein, die sich im Park bis auf's Messer bekämpft.

So lassen sich zum Beispiel Formel 1-Autos aus Gegenwart und Vergangenheit in diesem für sie sehr ungewöhnlichen Ambiente erleben. Und dann kann man deren Zeiten mit denen von Le Mans-Rennern aller Jahrgänge vergleichen, schauen, ob vielleicht ein Rallye-Auto doch schneller ist als ein DTM-BMW der 80er - es scheint wirklich alles geboten zu sein.

Und während das Festival zu Beginn noch ein bißchen als Spinnerei eines reichen Briten belächelt wurde, bemühen sich inzwischen Automobilfirmen, Fahrer und Autos zu organisieren, um bei diesem Event auch auffallen zu können. Ein Beispiel, wie viel Mühe sich zum Beispiel Porsche gibt, hat autoblog.com: zehn Autos von 1960 bis heute, vom Formel 1- bis zum Geländewagen.

Kleine Nachrichten aus der Formel 1

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Die Formel 1 ist dieses Jahr auf der Strecke ja nur mäßig spannend - Alonso legt vor, Schumacher versucht, aufzuholen und Räikkönen verzweifelt an seinem McLaren. Um so interessanter werden dadurch natürlich die Meldungen für die zukünftigen Jahre.

Da ist zum Einen natürlich die Frage - wer fährt nächste Saison wo? Beliebte Spekulationen und auch für die armen Kommentatoren immer ein gefundener Lückenfüller, wenn alle nur im Kreis fahren und es sonst wirklich gar nichts zu sagen gibt. Es ist ja schon klar, dass Alonso für ein recht heftiges Schmerzensgeld auf Siege 2007 verzichtet und für die Anglo-Schwaben fahren wird, ansonsten ist es ein ziemliches Gewirr. Don Dahlmann hat sich mal die Mühe gemacht, alle möglichen Optionen der anderen Fahrer und Teams in einem sehr langen und ausführlichen Text aufzuschlüsseln.

Der nächste Hammer ist dann, dass die bislang eigentlich deutlich überlegenen Michelinmännchen nächstes Jahr wohl nicht mehr dabei sein werden und somit Bridgestone in eine Monopolstellung bringen. Wenigstens wird das dafür sorgen, dass niemand mehr seine schlechten Fahrleistungen auf die Reifen schieben kann.

Und jetzt die Meldung zum Schluß, die bei uns Computeraffen für das größe Schmunzeln gesorgt hat: Microsoft wird ab 2008 alleiniger Lieferant für Bordelektronik der Formel 1. Ich sehe schon die „lustigen" Mails vor mir, die dann beim ersten Unfall herumgehen werden - unten ein Bild des gecrashten Autos, oben dann „Formel 1 - powered by Vista."

Stanleys kleiner Bruder

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Vor nicht allzu langer Zeit hatte VW mit dem selbstfahrenden Touareg namens "Stanley" das Roboterrennen "Grand Challenge" in den USA gewinnen können - jetzt kommt der kleine Bruder namens "Golf GTI 53 plus 1."

Der Name „53 plus 1" ist eine Referenz an Herbie, den Käfer, der in den Filmen, die seinen Namen tragen, ja durchaus auch autonom ist - allerdings ganz anders als der neue GTI. Der wurde ursprünglich zu Tests entwickelt und ist in der Lage, einen beliebigen Kurs mit GTI-typischen Fahrleistungen zu durchfahren. Dazu muss er diesen allerdings zuerst in der vergleichsweise behäbigen Art und Weise wie Stanley durch die Wüste fuhr, fahren und damit auch kennen lernen.

VW hat es geschafft, beinahe die gesamte Technik, die noch vor kurzem den gesamten Kofferraum eines Touareg ausgefüllt hat und große Sensorenarrays auf dem Dach erfordert hat, so zu schrumpfen, dass sie von außen nicht mehr zu sehen sind.

Und um die Technik des „53 plus 1" zu demonstrieren, hatte man Journalisten nach Wolfsburg geladen, die auch unter Mithilfe von Pylonen neue Strecken zusammenstellen durften, um die Lernfähigkeit des neuen Autos zu erleben.

Ich denke ja, dass es noch ein bißchen dauern wird, bis sich diese Technik bis auf die Straßen verbreiten wird, in manchen Fällen wäre es vermutlich gar nicht so dumm. Erst gestern wieder hatte ich die Freude, dass vor mir ein Automobilist meinte, bei jedem entgegenkommenden Auto von den erlaubten 70 Stundenkilometern auf 30 abzubremsen - und dafür braucht man kein hochentwickletes Menschengehirn, das kann auch ein vergleichsweise dummer Computer.

Mercedes CL

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Nichts sagt so gut: "Ich bin ein reicher Renter" als ein großes Mercedes Coupé. So war es zumindest in den 80ern und 90ern noch und auch das aktuelle Modell sieht man - wenn nicht gerade in Hip Hop-Videos - kutschiert von graumelierten Herren auf dem Weg zum Golfplatz.

Mercedes-Benz CL

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