Die Coupé-Version des erfolgreichen BMW Roadsters wird ab Juni dieses Jahres auf die Kundschaft losgelassen - und das gleich in zwei Varianten.
Letztes Jahr auf der IAA war die Studie des BMW Coupés ganz sicher einer der Stars - grausilber und auf großen Reifen stand der Z4 auf seinem Drehpodest in der Mitte der BMW-Halle und machte relativ schnell klar, dass man kein Roadster sein muss, um ein wirklich umwerfendes Auto zu sein. Und bereits zu diesem Zeitpunkt war jedem klar: dieses Auto darf eigentlich nicht gelangweilt auf einem Podest stehen, sondern muss mit viel Freude und Elan über kurvige Landstraßen und Alpenpässe gescheucht werden.
Dies wird jetzt ab nächstem Monat für jeden mit einem dafür angepassten Geldbeutel möglich sein: das Z4 Coupé steht schon bald bei den Händlern und anders als das glücklose Z3 Coupé, das ja bereits von Anfang an mit einem Grinsen bedacht wurde, sehen die Chancen des attraktiven Münchners diesmal deutlich besser aus.
Es wird das Coupé in zwei Versionen geben: Da ist zum einen das Einsteigermodell Z4 3.0si, BMW-typisch mit einem Reihensechszylinder versehen, und zum anderen das Z4 M-Coupé, das deutlich höher hinaus will: 343 PS sprechen gerade bei einem vergleichsweise recht kleinen und leichten Auto eine deutliche Sprache. Natürlich kann man mit einem solchen Auto das machen, was in aufgeregten Fernsehberichten als Rasen beklagt wird - das Ausreizen der Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn. Aber heutzutage kann man das ja schon in einem halbwegs gut motorisierten Golf und braucht sich dafür keinen BMW anzuschaffen. Denn der scheint mir eher dort zu Hause zu sein, wo ihn der Gentleman-Fahrer in Muse hinfährt: Auf den Landstraßen in den Bergen. Die gute Gewichtsverteilung und das vermutlich BMW-typisch perfekte Fahrwerk fordern einen ja geradezu dazu auf, das Coupé in sportlicher Kurvenfahrt über Alpenpässe oder entlang der Mittelmeerküste zu bewegen.
Bilder: UnitedPictures/BMW
