August 2005 Archives

Woah, das Auto gefällt mir: Der neue Jaguar XK, den wir hier zwar schonmal hatten, aber aufgrund neuer Pressebilder doch nochmal zeigen müssen.

Heute hat Volkswagen verkündet, dass das neue Cabriolet-Coupé Eos heißt. Anders als bisher wird das Cabrio nicht auf dem Golf basieren, sondern auf dem Passat. Die Pressemeldung läßt wissen, dass
das Karosseriekonzept des Eos [..] nicht von einem geschlossenen Modell abgeleitet, sondern eigenständig als Cabriolet-Coupé entwickelt [wurde]. Wesentliche Technologien wie die Antriebspalette (85 kW / 115 PS bis 184 kW / 250 PS) und das Fahrwerk gehen auf den neuen Passat zurück.
Optisch sieht es wohl der Concept-C-Studie sehr ähnlich, wie diverse Erlkönigphotos zeigen.
Soweit, so gut, aber was genau will man uns mit dem Namen sagen?
Konzeptionell setzt Eos die Typenbezeichnung aus Quellen der griechischen Mythologie fort.
Hm, ich erinnere mich genau an die großen griechischen Götter Polo, Golf, Passat und vor allem Touareg. (Jaaaa, ich weiß.. Phaeton.. )

Inzwischen pfeiffen es die Spatzen von den Dächern: BMW baut vom Z4 ein Coupe, das an der IAA in Frankfurt vorgestellt wird. Bisher geistern nur Computergrafiken durch's Netz, aber vermutlich wird das Design weniger extravagant als damals beim BMW Z3 Coupe.

Vor nicht allzulange Zeit hatten wir einen Eintrag darüber, dass das Cannonball Europe in Schleswig-Holstein gestoppt wurde. Gut, da hatten wir noch ein paar Faktenfehler, die damals aus den Quellen abgeschrieben wurde, aber hey, wir sind ein Weblog...
Jedenfalls gibt es jetzt beim Spiegel einen sehr interessanten Artikel zu den Hintergründen der Meldung.

Mein kleiner Passat.
Ja, wir haben in letzter Zeit viel VW-Inhalt, aber was will man machen, wenn die Herren aus Wolfsburg so nette Autos auf den Markt loslassen? Der Jetta ist eine hübsche Limousine geworden, die mit der Optik der "Stufenheck-Golfs" der Vergangenheit aufräumt und sich eher als kleiner Bruder von Passat und Phaeton zeigt. Trotzdem kann hier klar die Verwandtschaft zum Golf nicht verleugnet werden - die Bodengruppe und auch die Motoren sind gleich, was ja nichts Schlechtes sein muss.
Da es inzwischen mehr und mehr danach aussieht, als ob VW mit dem malaysischen Autohersteller Proton kooperieren oder ihn gar ganz übernehmen will und ich derzeit sehr viele Autos dieses Herstellers jeden Tag sehe, dachte ich mir, es wäre mal ganz interessant, mich hier auf Cars Galore mal etwas intensiver mit Proton zu beschäftigen.
Ursprünglich ist Proton eine Zusammenarbeit des malaysischen Regierung, die nach den Erfolgen der koreanischen Herstellern auch dringend eine einheimische Autoindustrie wollte, und Mitsubishi, die das technische Know-How lieferten bzw. immer noch liefern.
Zu Beginn wurden auf Basis des Mitsubishi Colt bzw. Lancer verschiedene Modelle angeboten.
Der Proton Saga wurde 1985 als erster Proton verkauft und bis auf kleinere Modifikationen tatsächlich immer noch so verkauft wird.

Eine Weiterentwicklung namens Iswara wurde ebenso angeboten. Die Modelle Satria und Wira basieren, wie der Saga, auf der Colt/Lancer-Plattform, jedoch auf einer neueren Generation. Der Wira wurde für eine kurze und herzlich erfolglose Zeit auch in Deutschland angeboten.
Eine Sonderrolle spielt der von 1996 an angebotene Proton Tiara, der als einziges Modell auf einem europäischen Fabrikat basiert, nämlich dem Citroën AX.

1995 wurde auf Basis des Mitsubishi Eterna, den Europa nie gesehen hat, eine große Limousine namens Perdana entwickelt, fünf Jahre später ein kleiner Van namens Juara, der gleichzeitig das Ende der Zeit markiert, in der Proton in erster Linie Fahrzeuge anderer Hersteller mit eigenem Logo versieht.

2001 wurde der Proton Waja vorgestellt, der zwar wiederum auf dem Mitsubishi Colt basiert, aber komplett im eigenen Haus entworfen wurde. Das Fahrgestell wurde dabei von Lotus, die seit 1997 zum Proton Konzern gehöhren, entwickelt, was dem Waja ein sehr sportliches Handling beschert. Neben einer Reihe von Mitsubishi-Motoren gibt es den Waja auch mit einem 1,8 Liter-Motor von Renault.

Der Proton Gen-2 ist seit 2004 auf dem Markt und mit dem 1,6 Liter CamPro-Motor der erste Proton mit einem eigenen Motor.

Seit diesem Jahr gibt es einen neuen Kleinwagen von Proton namens Savvy, der deutlich darunter leidet, daß er potthäßlich ist.

Ein interessanter Proton, den man jedoch nie auf normalen Straßen antreffen wird, ist der Proton Pert, ein Auto, das im Grunde genommen einem Mitsubishi Lancer Evolution entspricht und im Rallye Sport eingesetzt wird.

Auf der offiziellen Webseite von Proton ist noch einiges mehr zu finden und auch bei den Briten kann man ab und an mal malaysische Autos sehen, dort jedoch oft mit anderem Namen.

Hm, möchte nicht zufällig irgendwer mein nächstes Auto mit so ungefähr 32 200 Euro sponsorn?
Soviel kostet nämlich der neue Golf R32, der die Leistungen des Vorgängers nochmal deutlich in den Schatten stellt und mit 250PS das Auto in nur 6,2 Sekunden auf 100 km/h und danach weiter bis zu abgeriegelten 250 km/h Höchstgeschwindigkeit beschleunigt.
Und wenn es den dann noch in der Farbe der "orange speed" Studie geben würde...

Das Design des neuen Clio ist mittlerweile bekannt, jedoch scheint dieser Clio-Sport Concept mit zu erwartenden 200PS (ca.30PS mehr als das Vorgängermodell) noch ein klein wenig mehr Spaß zu versprechen. Verbunden mit Diffusor am Heck, Luftansaugelementen an den Kotflügeln, 18" Felgen und 4 Schalensitzen könnte das wieder ein prima Stadtflitzer werden, wenn er denn so oder so ähnlich ab 2006 auf den Strassen rollt...
Bleibt noch zu hoffen, dass auch tatsächlich wieder ein neuer V6 den Weg in das Heck des Clio findet.

